ARABISCHE BAUKUNST.
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Die Maschrebiyen, Gitter, deren Buchenholzstäbe sieb kreuzendenPerlschnüren ähneln, wirken, im Verein mit den eleganten Formender Erker und ihrer Bekrönungen und im Kontrast zu den oft breitenFlächen der Fa$ade, auf das angenehmste. Das Portal gleicht häufigdem der Gämi'a im kleinen. Die Thorflügel bestanden aus starkenBohlen und waren mit Eisenbändern oder mit Nägeln in der Weisebesohlagen, daß die polygonalen oder sternförmigen Nagelköpfereich verschlungene (Entrelacs-)Muster bilden.
Der Eingangskorridor mündet auf den Hof ( Mösch; PI. 4), derdem Atrium des römischen Hauses entspricht und nicht (wie derspanische patio) mit Säulen umstellt ist. Gegen ihn öffnen sich
Plan II.
. Stock.
1. Offene Halle (Takhtabösch) oder Mak'ad. 2. Kabinet. 3. Thüre desHerren zum Harim. 4. Harimszimmer mit Maschrebiyen. 5. Magazin.6. Licht- und Lufthöfe. 7. Fremdenzimmer mit Khazne und Abtritt.8. Maschrebiyen-Erker.
die Räume des Salamliks: Mandara, Takhtabösch und Mak'ad. ImHintergründe die Thür zur Treppe (PI. 12; Bäb el-Harim), die vonPortieren aus hellem Stoff mit bunten Einsätzen (in Entrelacs-Mustern, stilisierten Blumen und Schriftzeichen) umrahmt wird. DieStiege ist meist eng und schmucklos, nur zuweilen an Deck» undSeiten mit schwarz-weißen Mosaikmustern geschmückt. Sie führtin den Vorraum des Prunksaales der Harims-Räume, der Kä'a (inunserm Plane ausnahmsweise im Erdgeschoß). Die Kä'a ist ge-
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