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Die Bauwerke der arabischen Kunst in Ägypten
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ARABISCHE BAUKUNST.

Salainliks; 6. Anlage des Empfangsraumes des Herrn, der Diener-gemäclier, Küchen, Mühlen und Ställe um den Hof des Salamltks.

Ule Haupt- und gewöhnlich die einzigen dekorierten Räumeder Anlage heißen: im Salamlik die Mandara mit ihrem Kabinett,der Khame , der einige Stufen über dem Hofniveau erhabene Takhta-bosch und die auf halber Geschoßhöbe befindliche Mak'ad (PI. II),beide letztere Loggienbauten. Hierzu kommt zuweilen noch dieFasklye , ein mit Marmor gepflasterter Sommersaal mit Wasserkünsten.Im oberen Stocke liegt der Festsaal des Harims, der Mandara ähn-lich,'a genannt.

Plan I.

Erdgeschoß.

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1. Eingang des Hauses. 2. Sitz (Majtaba) für den Thürhüter (bowäb). 3. Kor-ridor (Dirke). 4. Hof (Hosch). 5. Laube, in welcher des Sommers em-pfangen wird. 6. Brunnen. 7. Mandara. 8. Wohnung für den Diener.9. Stall für den Esel. 10. Sattelkammer. 11. Futterkammer. 12. Thürzu dem Frauengemach (Bäb el-Harim). 13. Treppe zur Takhtabosch.

14. Hauptzimmer (el-'a). 15. fchazne. 16. Kleiner Hof. 17. Küche.

"19. Bäckerei. 19. Abtritt.

Bei der eigentümlichen Anlage orientalischer Städte liegen dieWohnhäuser meist in engen Straßen, die einen Überblick der Fafa-den mit ihren gitterreichen Erkern nicht gestatten. Sie sind imErdgeschosse aus Quadern hergestellt, die Räume zuweilen gewölbt.Die oberen Etagen überkragen gewöhnlich das Erdgeschoß und ruhenmit ihren Erkern auf Steinkonsolen eigentümlicher Konstruktion,die dem Kairener Straßenbilde den hochmalerischen Reiz verleihen.