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v. In Bezug auf die äußere, zufällige Form(Darstellungsweise) ist die Methode entweder 1) dierhapsodische, fragmentarische, wo man ein-zelne Sätze ohne Zusammenhang hinstellt; oder 2) dieaphoristische, wo die einzelnen Sätze zwar in ei-nem inner» Zusammenhänge stehen, wo aber dieserZusammenhang nicht deutlich ausgedrückt ist; oder 3)die parabolische, änigmatische, wo man ge-wisse Lehren durch Parabeln darstellt; oder 4) dieepistolarische, wobei man sich der Briefform be-dient; oder 5) die rednerische und abhandelnde,wo man die Form der Rede oder Abhandlung ge-braucht; oder 6) die dialogische, wo man zwei Men-schen redend einsührt, und dadurch Andere zu belehrensucht; oder 7) die sokratische (erotematische) Me-thode, wo man Jemanden so belehrt, und die Fragenan ihn so einrichtet, daß derselbe die Kenntnisse, dieihm mitgetheilt werden sollen, aus sich selbst entwik-kelt (und ohne fremde Beihülfe sie gewonnen zu ha-ben) scheint.
2) Der wechselseitige Unterricht. Der logi-sche Streit.
Die Disputation ist entweder öffentlich, odernicht öffentlich. Beide können zur Erkenntniß derWahrheit und zur Uebung im fertigen Denken beitra-gen; die öffentliche Disputation hat aber den Nach-theil, daß derjenige, welcher sich widerlegt sieht,leicht in Versuchung kommt, der anerkannten Wahr-heit zu widerstreiten, allerhand Scheingründe aufzu-