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dessen Prädikat das ävknions ist. Die Definition hates mit dem Inhalte eines Begriffs zu thun. Sieheißt eine Realdefinition, insofern sie sich unmit-telbar auf die Sache selbst, auf die Realität, aufdas Wesen bezieht. Insofern sich eine Definition aufdas Wesen der Entstehung bezieht, heißt sie ge-netisch (;. B. die genetischen Definitionen über Cir-kel, Parallelepipedum . . .). Man hat wohl Haupt-und Nebenerklärungen unterschieden. Die Nebenerklä-rnngen, allein betrachtet, sind Haupterklarungen, er-scheinen als Nebenerklärungen nur in Verbindung mitandern, und befördern die Deutlichkeit der 2ten, 3tenrc. Potenz. Wie wichtig find richtige Definitionen!Welches Licht geben sie dem Geiste! Wie vielen Miß-verständnissen beugen sie vor! Wie viele Sätze lasse»sich oft aus ihnen herleiten! Aber:
Was gehört zu einer guten Definition?
1) Sie soll dazu dienen, daß man alle durch denBegriff bezeichneten Objekte von allen andern unter-scheiden kann. Wann leistet sie dieses? Wenn sie al-len und nur diesen zukommt (wenn sie angemessenist). Allen kommt sie zu, wenn sie das Gattungs-merkmal (das generische Mer.mal), wodurch alle da-hin gehörige Objekte bezeichnet werden, enthält. Rurdiesen kommt sie zu, wenn sie auch das Merkmal ent-hält, wodurch sich diese (unter der Gattung siebende)Art von allen übrigen unterscheidet, also das Merk-mal des spezifischen Unterschiedes. So ist dasGattungsmerkmal der Dreiecke „Figur", das Merk-mal des spezifischen Unterschiedes aber „dreiseitig".