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Kurze Darstellung des Hauptinhalts der Logik, mit vielen praktischen Beispielen für Gymnasialschüler
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3) In disjunktiven Sätzen kann sowohl dasSubjekt, als das Prädikat eine Disjunktion seyn (z.B. entweder ^ oder L hat dieß gethan. ^ ist entwe-der gelehrt oder nicht gelehrt). Disjunktive Sätze las-sen sich leicht in hypothetische verwandeln (z. B. ^ istentweder warm, oder lau, oder kalt wenn ^warm ist . . ., so ist er nicht lau und nicht kalt). Invielen disjunktiven Sätzen ist die Disjunktion un-vollständig (z. B. »die Blumen sind enweder roth,oder gelb, oder weiß"). Disjunktive Sätze sind 1)entweder.einfach oder zusammengesetzt (z. B. ^und II sind entweder gelehrt oder nicht gelehrt); 2)entweder allgemein (alle Menschen sind entwederfreie oder nicht freie Wesen) oder partikulär (ei-nige Menschen sind entweder freie oder nicht freieWesen), oder singulär (^ ist entweder frei odernicht frei); 3) entweder bejahend oder vernei-nend (z. B. ^ ist nicht entweder warm oder kalt),oder conträr (z. B. von dem Satze: ist entwe-

der in der Mathematik, oder in der Philosophie, oderin der Geschichte gründlich unterrichtet" ist der kon-träre Satz »): ^ ist sowohl in der Mathematik, alsin . . . ., b) ^ ist nicht in der M., nicht in ... . ^ ist weder in der M., noch in . . .

Wollte man den Eintheilungsgrunv unter 6. mitdem unter L verbinden; so könnte man sich so aus-drücken:Nach der Qualität und zwar 1) nach derQualität der Kopel, 2) nach der Qualität der Sez-zung des Verhältnisses des Prädikats zum Sub-jekte . . . . "

Püllenbcrg, Logik.

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