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Kurze Darstellung des Hauptinhalts der Logik, mit vielen praktischen Beispielen für Gymnasialschüler
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!i Begriffe; diejenigen aber, die nur in einer willkühr-' lich beigefügten Bestimmung übereinstimmen, z. B. eingrünes Kleid, ein grüner Tisch, heißen äußerlich! / verwandte (affine). Beide (die kognaten und affinen)

' ^ sind ähnliche Begriffe. Wenn der eine Begriff der. Grund des andern ist (z. B. der BegriffMensch" istder Grund des Begriffswürdevoll"); so heißt derBegriff, welcher den Mrund des andern enthält, wel-! cher also eine Grundbestimmung des andern ist, ein^ konstitutiver, grundwesentlicher, ursprüng-licher; der andere aber ein konsekutiver, abge-leiteter, folgewesentlrcher Begriff. Die nicht», nothwendigcn (dis zufälligen) Begriffe (Bestimmungen),

! - z. B. rechtwinklig (welche Bestimmung nicht nothwen-dig zum BegriffeDreieck" gehört), nennt man aus-' serwesentliche Begriffe.

i 2) Die Sphären, Kreise, Umfange zweier oder

(x mehrerer Begriffe fallen entweder 1) ganz zusam-j men (z. B. Mensch und vernünftigsinnliches Wesen,' hier ist der Inhalt der Begriffe, also auch der

Umfang derselben der nämliche); oder 2) so, daß der- -- eine in den andern Mt (z. B. Figur und dreisei-i ^ tige Figur, hier ist der eine Begriff eine Theilvor-stellung des andern, daher fälltdreiseitige Figur" in' den KreisFigur"); oder 3) außer einander,'' doch so, daß beide zusammen die Sphäre eines näch-sten dritten Begriffs ausmachen (z. B. gleichseitige,nicht gleichseitige Dreiecke, hier sind die Begriffecontradiktorisch); oder 4) so außer einander, daß' dieses nicht geschieht (z. B. Fisch, Vogel, hier sind