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Kurze Darstellung des Hauptinhalts der Logik, mit vielen praktischen Beispielen für Gymnasialschüler
Entstehung
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l. Nach der Quantität?

Nach der innern? Offenbar kann ein Begriffmehrere Merkmale, Theilvorstellungen in sichfassen, z. B.gleichseitige Dreiecke",Drei-ecke überhaupt", und dann ist er ein zusam-mengesetzter Begriff. Enthält er nur EisMerkmal, z. B.vorstellbar",Ding",Etwas";so ist er ein einfacher Begriff. Bei der Zu-sammensetzung der Begriffe muß man sich hü-ten, daß man nicht gegen die Denkgesetze fehle,wie dieß geschieht bei folgenden Begriffen:eingleichseitiges, rechtwinkliges Dreieck",ein ir-religiöser Tugendhafte",ein ehrlicher Dieb ",ein gottesfürchtiger Räuber*,ein goldenesHufeisen",ein Gott wohlgefälliges Duell."

8. Nach der äußern. Entweder ist der Umfangeines Begriffs beschränkt (durch das Wortei-nige" (irgend einer), z. B.einige Men-schen", dann heißt der Begriff partikulär(da er nur theilweise genommen wird); oderder Umfang ist unbeschränkt (der Begriff wirdauf alle (ihm gehörige) Gegenstände bezogen,z. B.Mensch" (jeder Mensch), dann heißt derBegriff allgemein. (Auch ein partikulärerBegriff kommt noch Mehreren zu, ist also indieser Hinsicht noch eine allgemeine (besser: ge-meinschaftliche) Vorstellung). Je größer derInhalt eines Begriffes ist, desto kleiner istder Umfang desselben; je mehrere Merkmaleman fordert, desto wenigere Objekte sind da,