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G k b p i.
^Eiliger, barmherziger Gott, wir gedenken heute vor dir der großenRoth, in die unsere Sünden und Uebertretungen uns zur Zeit unsererVäter gebracht, und der großen Gnade, mit der du dich unserer erbarmtest.Als du vor mehr denn dreihundert Jahren den Geist unseres Volkeserneuen wolltest, da setzte sich Sathan mit allen seinen Kräften entgegenund ist seitdem nicht müde geworden, Haß und Zwietracht zu nähren,die Bildung des Volkes nach deinem Bilde, aus der Fülle der Gaben,die du ihm geschenkt, und der Weisheit, die in Christo Jesu ist, zuhindern und es durch trügerische Vorbilder irre zu führen. Du gabst unsin die Hand eines Volkes, das sich vor dir ohne Aushören durch Greuel-thaten aller Art versündiget, das bis aus diesen Tag noch nicht dareingewilliget, Buße zu thun und deine Gnade zu suchen, das zu strafenwir uns unwürdig erwiesen. Du ließest seine Schwärme über unskommen wie eine Seuche, uns durch sie zu züchtigen für unsere Zwie-tracht, für die Abkehr unserer Herzen von dir, für den Uebermuth unddas lose Spiel unserer Gedanken, für unsere Götzenopfer auf den Höhenund in den Hainen. Aber wir schrien zu dir und du halsest uns, duerlösetest uns aus der Hand des Tyrannen, verscheuchtest die Nachtunserer Trübsal und nahmst uns wieder zu Ehren au.