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Abuhar.
(mit einem Blicke der Verachtung auf Nicator, in ge-dämpftem Ton.)
Ich habe alles Dir zu Lieb' gethan,
Mit diesem aber gehen kann ich nicht.
Chlodosinda (immer matter.)Die Rene — sühnt — die Schuld! — Verzeihe ihm!Abuhar sammelt düster» Blickes die Pergamentblätter,ohne zu antworten.
Nicator.
Ich werde mein verlor'nes ErdendaseinIn stiller Einsamkeit und Reue enden.
(verläßt gesenkten Hauptes das Gemach.)
Chlodosinda
(zu Uraca und Brentano.)
Nehmt hin den Segen einer Sterbenden.
(Uraca sinkt an Brentano's Brust.)
Tulga.
Bleibt Euch getreu, und wollt Ihr glücklich sein,Verlaßt dies Land, sucht eine andre Stätte.
(zu Chlodosinda.)
Wie kalt sind Deine Lippen, theures Weib!
Ach, schon entflieht des Lebens warmer Strom.
Chlodosinda
(schlägt noch einmal die Augen auf.)
Schön war die traute, — stille Heimath — schön,Doch naht die Liebe sich — mit heil'ger Weihe,Ist unsre Heimath — an — des Gatten — Brust,(sie stirbt.)
Letzte Scene.
Die Vorigen ohne Nicator. Alvaro, Hesychius,Eusebius treten ein.
Alvaro.
Was haben wir vernommen? Güt'ger Himmel,
So richtest Du hienieden schon die Sünder!