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Den ich in dieser Stunde noch vollführe,
Sei mir willkommen, Keinen zwinge ich;
Doch nehm' ich meine treuen Krieger mit,
Die wie die Löwen mir zur Seite stritten.
Chindaswind.
Mein königlicher Herr! Gestattet mir,
Euch daran zu gemahnen, daß der Feind,
Kaum erst bezwungen, bald sich sammeln kann,
Um uns mit neuer Kraft in's Land zu fallen.Dies wird geschehn, wenn wir nicht an der GrenzeMit starker Faust ihn noch im Zaume halten.
Wie aber sollte das wohl möglich sein,
Wenn Ihr die Truppen uns entziehen wollt? —Soll nicht das Blut umsonst vergossen sein,
Dann muß die Hauptmacht hier im Felde bleiben.Als Oberfeldherr aller spanischen HeereMuß ich Euch dies, wenn auch mit schwerem Herzen,Der Pflicht gemäß im Ernst entgegenhalten.
Neccswinth.
Das kann doch wohl nicht Euer Ernst sein, Vater!
Chindaswind (b.S.z.Recesw.)Vorlauter Knabe, schweig' bis ich Dich frage!
Tulga.
(mit einem durchdringenden Blick auf Chindaswind)Ich glaube, daß der Feldherr ChindaswindGenaue Weisung habe, so zu handeln.
Receswinth (bei Seite.)Wär's möglich? Nein ich kann es mir nicht denken!Chindaswind.
Ich handle nur nach Ehre und Gewissen,
Die auch der König zu des Landes HeilNicht ganz vergessen sollte, wie ich meine.
Abnhar.
Oramba! Mahne deinen König nicht