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Und dieser Obhut soll ich mich verlran'n,
Der Obhut eines ungezähmten Wilden,
Der keine Schranke kennt, der wie ein ThierIn grimmer Wuth den König überfällt?!
(leise zu Abuhar.)
Willst Du uns Beide tödtcn, Abuhar?
Abuhar (zerknirscht.)
Verdammt, mein heißes Blut! Verzeih' noch einmal-
Chlodosiuda
(zu Tulga. der in stiller Bewunderung sie betrachtet.)Tulga ist groß: er wird auch Dir verzeihen.
Geh' heim und melde meiner treuen Mutter,
Daß ich aus freiem Willen blieb zurück.
Bist Du mit mir zufrieden, hoher Herr?
(sie reicht ihm die Hand.)
Tulga
Ja, herrlich Mädchen, ja ich bin's vollkommen.
Chlodosinda (zu Abuhar.)Grüß' mir die Heimath, grüß' mein Vaskenvolk,Und sage, daß ich zwanglos blieb zurück.
Abuhar.
Groß ist dein Opfer, o, ich faß' es ganz:
Mich zu erretten, bleibst Du hier zurückIn Feindes Hand.
Chlvdosiuda (b. S )
Wohl mir, wenn cs so wäre;Abuhar (leise zu Chlodosinda.)Mein läng'res Bleiben brächte Dir Gefahr;
D'rum weich' ich heute willig der Gewalt,
Doch tuet' ich alles auf, Dich zu befrei'n.
Tulga (finster)
Was flüsterst Du? verlasse den Pallast!
Bei meinem Zorn, ich will Dich nie mehr seh'n!(Chlodosinda winkt ihm, sich eiligst zu entfernen.)