Einem Pferde, das mit sehr hoher Nase dahinschiesst (einem Sterngucker), das nicht mehr sieht, wo-hin es geht, muss man durch tief hingestellte, möglichstruhig und stet stehende Fäuste die Nase einzufangentrachten und wendet dazu beizäumende Hilfen an (siehe
Fig. 45)-
Setzt ein Pferd seinen Kopf mit dem Kinnvor seine eigne Brust (ein überzäumtes Pferd
Fig. 46) dann muss es mit Kopf und Hals aufgerichtetwerden.
Dazu helfen die Trensenzügel am besten. DieHände steigen dann mit gut anstehenden Trensenzügelngegen die Ohren des Pferdes empor, um den Kopf zuerheben und müssen in der Haltung verbleiben, damitdas Pferd nicht wieder hinabstossen kann.
Man sucht also den steifen Hals zu biegen, was ambesten auf einem grossen Kreis gelingt. Hat man gutes Ge-lände vor sich, so benutze man das. Den Sterngucker