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Der Reitsport
Entstehung
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linke Leitschiene, einmal mit den linken Hilfen an dierechte Leitschiene heranreiten, je nachdem es von dergeraden Linie abweichen will.

Auf der Waldschneise, auf der wir galoppieren,sehen wir vor uns eine Hürde, quer über den Weg ge-stellt, und die Lust kommt uns an, die Kenntnis imSpringen zu verwerten, welche wir in der Bahn erwarben.Unser gutes Tier scheint unsere Ansicht zu teilen undzieht das Hindernis mächtig an. Da brauchen wir janicht viel zu helfen und können uns gemütlich tragen lassen(Fig. 42 u. 43). Es könnte aber auch Vorkommen, dassdas Pferd ausweichen wollte und daher ist es stets richtig,in darauf vorbereitetem Sitz und ebensolcher Führunganzureiten. Will ein Pferd rechts oder links von dergeraden Linie abweichen, dann ist dies wieder aus dem-selben Punkte zu kurieren, wie der Fehler beim Ge-radeausreiten.

Gelang der Sprung, dann sind wir befriedigt, klopfendas Pferd und lassen es lang gehen, damit es sich ver-schnaufe. Man lasse aber im Freien die Zügel liebernicht gänzlich aus der Hand, denn dann kann ein plötz-licher Sprung des Pferdes den Reiter in Verlegenheitbringen. Man sitzt auch zur Belohnung des Pferdes abund führt es ein wenig. Sollte ein Pferd später beimAufsitzen nicht ruhig stehen, dann nehme man die Zügelkurz und lasse es schnell ein paar Tritte zurücktreten.Dreht es die Hinterhand nach aussen oder innen, dannnimmt man den Zügel ganz kurz, wohin sich die Hinter-hand hinstellt und stellt damit scharf. Wir werden da-durch entweder verhindern, dass das Pferd weiter herum-tritt oder auch ein Treten nach der andern Seite erreichen,das wir dann mit dem andern Zügel in derselben Weisebegrenzen. Steht das Pferd ruhig, dann schnell beider Hand. Ist man oben, dann muss aber das Pferderst recht still stehen.

Manche Pferde zackein auf dem Nachhausewege, d.h.sie machen kurze schnelle Trabtrittchen hinter den