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Der Reitsport
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uns den rechten Bügel gereicht, obgleich auch wir nunim Stande sind, ihn selbst zu finden.

Ein wohlwollender Herr wird nie ohne einenLeckerbissen an sein Pferd herantreten und wird diesenüberreichen, bevor er aufsitzt. Kleine Geschenke er-halten die P'reundschaft.

Wir reiten nun an, und fühlen ob die Bügel passen.Ist das nicht der Fall, dann schnallt man sie nach denfrüheren Angaben kürzer oder länger. Dazu eignen sich abersehr lebhafte oder glatte Strassen nicht besonders, lieberwartet man, bis man in eine ruhigere Gegend gelangt ist.

In den Strassen reitend, weicht man entgegen-kommenden Fuhrwerken und Reitern, der Regel nach,rechts aus. Dazu benutzt man die erlernten Wendungs-hilfen. Ebenso werden wir an einem vor uns haltendenWagen vorüber reiten, je nachdem Platz ist.

Auf glatten Strassen führt man das Pferd mit zwaranstehenden, aber nur leicht anstehenden Zügeln, dennes darf im Gange in keiner Weise gestört werden, umsein Gleichgewicht halten zu können, von welchem seineund des Reiters Sicherheit abhängt. Es wäre thöricht,zu glauben, dass man auf glattem Boden stets festhaltenmüsse. Man thut viel besser, sich auf sein vernünftiges,gerittenes Tier zu verlassen, aber dennoch mit denHilfen für besondere Fälle stets bereit zu sein.

Geht aber ein Pferd lang auseinander und unauf-merksam dahin, dann thut eine kleine Sammlung alsErinnerung not und muss angewendet werden.

Man nimmt eine Haltung an, in der man zu allemvorbereitet ist. Das gilt namentlich für das Reiten inStrassen einer Grossstadt, in denen zufällig unbekannteGegenstände auftauchen können, die ein Pferd scheumachen.

Ein scheues Pferd, und wenn es auch ein ge-rittenes ist, ist im Augenblick des Scheuens nicht ganzzurechnungsfähig und muss mit Ruhe und Verständnisgeführt und behandelt werden. Es wird von dem Gegen-