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Der Reitsport
Entstehung
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behält. Nun steht man Auge in Auge mit dem Pferde(siehe Fig. 8).

Die linke Hand ergreift, ohne die Zügelenden los-zulassen, den rechten Zügel am Trensenring. Die Ellen-bogen werden erhoben, um, wenn nötig, einen Druckmit dem Gebiss auf das Maul ausüben zu können.

Nun überzeugt man sich, ob das Pferd senkrechtzur langen Wand steht und ob kein Vorder- oder Hinter-bein vor oder zurück ist. Bei einem gehorsamen Pferdegenügt schon ein Druck auf den Zügel einer Seite, einleichtes Vor- oder Zurückführen, um die Stellung zuberichtigen.

Will man vorführen, dann zieht man mit den Zügelnnach sich hin und tritt selbst zurück; will man zurück-führen, so genügt ein wiederholter und stärker werden-der Druck mit beiden Händen nach unten rückwärts,damit das Pferd antritt.

Steht des Pferdes Hinterteil, vom Führer aus ge-sehen, zu weit nach rechts hinaus, dann genügt oft einvermehrter Druck auf das Pferdemaul rechts und eineWendung des Kopfes und Halses dahin, um das Hinter-teil zum Treten nach links zu bewegen und auf dieVorderbeine einzurichten.

Um mit dem Wesen dieser Handgriffe vertraut zuwerden, muss man sie viel üben. Sieht man, dass dasPferd ganz richtig steht, dann tritt man an seine linkeSeite zurück. Die linke Fland lässt dazu den rechtenZügel los. Mit einer Linksumkehrtwendung auf demBallen und indem man dann soweit als nötig zurück-tritt, gelangt man wieder in die vorige Stellung. DieHände ergreifen die Zügel wie vorher.

9. Aufsitzen mit Hilfe.

Nachdem man das Pferd richtig hingestellt hat,übergiebt man es wieder dem Stallburschen zum Halten,den man zur Unterstützung immer zur Hand haben muss.

Man kann ohne Bügel nur dann richtig aufsitzen,