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II. Die Technische Hochschule zu Hannover.
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Betheiligung von Gewerbetreibenden und Anderen statt. Diese Vorträgebehandelten Gegenstände von allgemeinerem Interesse, wie Beleuchtungs-und Heizungswesen, Gewinnung und Benutzung des Eisens, Eisenbahnen,Dampfmaschinen, Elektromagnetismus als Triebkraft und A. m. Die Ein-richtung hatte sich derart bewährt, dass in den folgenden Jahren an ihrfestgehalten werden konnte.
Um den Schülern auf allen Zweigen des Bauwesens Gelegenheit zueiner gründlichen Ausbildung zu geben, wurden im Herbst 1845 Mechanikder Baukunst und Maschinenbau, Strassen- und Brückenbau sowieGeognosie in den Lehrplan aufgenommen. Auch wurde ein zweiterJahreskursus der Baukunst eingeführt, welchem 1847 ein dritter hinzu-gefügt wurde.
Die Vermehrung der Unterrichtsfächer und ihre Ausdehnung aufGebiete, welche an die Auffassungskraft der Schüler höhere Anforderungenstellten, dazu die im Jahre 1847 erfolgte Erhebung der Anstalt zu einer„Polytechnischen Schule“, wodurch sie ähnlichen Instituten Deutschlandsgleichgestellt wurde, führten im Jahre 1849 zu der Bestimmung, dassfortan nur noch Schüler von mindestens 17 Jahren aufgenommen werdensollten. Zugleich wurde unter Abzweiguug der vorbereitenden Fächerder niederen Mathematik, Zoologie, Botanik, Mineralogie und des Frei-handzeichnens eine Vorschule mit einjährigem Lehrkursus eingerichtet,zu welcher Schüler von 16 Jahren Zulassung finden konnten. Die Kennt-nisse, die hier bei der Aufnahme nachzuweisen waren, waren sehr massige,etwa wie sie bei den alten, nach dem Organisationsplan vom 5. Juni 1850■eingerichteten Preussischen Provinzial-Gewerbeschulen gefordert wurden;von der Kenntniss fremder Sprachen wurde ganz abgesehen. Die Vor-schüler mussten an sämmtlichen Unterrichtsfächern theilnehmen, währendden Schülern der Hauptanstalt die Wahl der Fächer frei blieb.
Die politischen Wirren der Jahre 1848 und 1849 blieben nicht ohneKonflikte für die Studirenden der Polytechnischen Schule und hatten am3. Mai 1849 eine vorübergehende Schliessung der Anstalt zur Folge.
Vom Herbst 1852 ab wurde das Lehrfach „Strassen- und Brückenbau“,durch welches das gesammte Gebiet des Bauingenieurwesens vertretenwar, derart zergliedert, dass einerseits auf „Strassen-, Eisenbahn- undBrückenbau“, andererseits auf „Wasserbau“ je 4 Vortrags- und 8 Uebungs-stunden entfielen. Im Jahre 1853 wurde ein fünfstündiger Vortrag übertechnische Chemie eingerichtet.
Der Unterrichtsplan umfasste jetzt folgende Fächer:
1. Niedere Mathematik . . . mit wöchentl. 10 Vortrags-Stunden, •
2. Zoologie.. „ 2'/ 2 „ „
3. Botanik.„ „ ’2 l /n „ „
4. Mineralogie.„ „ 3 „ „
5. Handzeichnen.„ „ 10 Uebungs- „