Die wahre Gewissenhaftigkeit. 241
„es sagen, damit es meine Ruhe jenseit des Grabes nicht„störe; damit ich nicht noch nach meinem Tode von euch„verfluchet werden möge. Ich habe, wie wir ;uSchiffe„giengen, eine üble Krankheit gehabt, das Gift brennet„noch in meinen Adern, und mein ganzes Fleisch ist voll„heimlicher Geschwüre. Schreckliches und erniedrigen-des, aber wahres und gewissenhaftes Bekenntniß! Diese„Thräne mag euch überzeugen, wie nahe cs mir gehe,„solches abzulegen. Aber mein Gewissen geht mir vor„allem. Ihr könnet mein Fleisch nicht genießen, ohne„euch in die elendesten Umstände zu versetzen; und was„würde aus euch werden, wenn ihr von diesem schrcckli-„chen Gifte ergriffen, ohne meine Hülfe, ohne die Hülfe„eures einzigen Arztes auf diesem wilden Meere noch„weiter herum getrieben werden solltet! Der Himmel ist„mein Zeuge, daß ich ohne Eigennutz rede. Oer Ueberr„gang aus diesem Leben in das künftige ist nur ein„Schritt, und der Weg unter mir ist mit Blumen be-treuet, da ich ihn nunmehr mit dem reinsten Gewissen„betreten, mein Elend endigen und euer Leben verlängern„kann. Was sollte mich denn abhalten mich für meine„besten Freunde aufzuopfern, wenn es nicht eure eigne„Wohlsarth, dieser große Gegenstand aller meiner Be,„mühungen wäre? Glaubet mir . .
In dem Augenblick rief die Schildwache auf demMastkorbe: Land, Land' und der Barbier schlich fort INseine Hangmatte,
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