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2 (1778) Patriotische Phantasien
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241
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Die wahre Gewissenhaftigkeit. 241

es sagen, damit es meine Ruhe jenseit des Grabes nichtstöre; damit ich nicht noch nach meinem Tode von euchverfluchet werden möge. Ich habe, wie wir ;uSchiffegiengen, eine üble Krankheit gehabt, das Gift brennetnoch in meinen Adern, und mein ganzes Fleisch ist vollheimlicher Geschwüre. Schreckliches und erniedrigen-des, aber wahres und gewissenhaftes Bekenntniß! DieseThräne mag euch überzeugen, wie nahe cs mir gehe,solches abzulegen. Aber mein Gewissen geht mir vorallem. Ihr könnet mein Fleisch nicht genießen, ohneeuch in die elendesten Umstände zu versetzen; und waswürde aus euch werden, wenn ihr von diesem schrcckli-chen Gifte ergriffen, ohne meine Hülfe, ohne die Hülfeeures einzigen Arztes auf diesem wilden Meere nochweiter herum getrieben werden solltet! Der Himmel istmein Zeuge, daß ich ohne Eigennutz rede. Oer Ueberrgang aus diesem Leben in das künftige ist nur einSchritt, und der Weg unter mir ist mit Blumen be-treuet, da ich ihn nunmehr mit dem reinsten Gewissenbetreten, mein Elend endigen und euer Leben verlängernkann. Was sollte mich denn abhalten mich für meinebesten Freunde aufzuopfern, wenn es nicht eure eigneWohlsarth, dieser große Gegenstand aller meiner Be,mühungen wäre? Glaubet mir . .

In dem Augenblick rief die Schildwache auf demMastkorbe: Land, Land' und der Barbier schlich fort INseine Hangmatte,

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