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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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Von der Mittheilüng eigener Gedanken, uz

den Streitenden bestimmen. Stolz, Eigensinn, stür-misches Wesen, Rechthaberei) u. d. g. sind der Tdd jerder ruhigen Untersuchung. Keiner suche eine Ehre dar-in, unüberwindlich zu ftpn: sobald einer der Streiten-den einsieht, daß er sich geirrt hat, und gründlich wi-derlegt worden ist, so Muß er so aufrichtig seyn, dieseszu gestehen. Denn die Absicht des Streits ist erreicht,und alle weitere Fortsetzung desselben niedrig und ver-ächtlich.

Noch müssen wir einige der vorzüglichsten Kunst-griffe nahmhast machen, deren sich Sophisten der älkernund neuern Zeiten, sowohl bey schriftlichem als münd-lichem Unterrichte, und be'y Widerlegung anderer bedien-ten, um sich Bepfall zu verschaffen, oder ihre Gegnerzu besiegen. Zeder rechtschaffene Mann wird sich 'sol-cher Mittel nicht bedienen: aber sich doch Kenntuiß da-von zu erwerben suchen, um sich vor denen, die siebrauchen, in Acht zu nehmen.

Mancher giebl einen irrigen Eah, von dem eruns gern überzeugen möchte, als längst bekannt aus.Kein Vernünftiger, sagt er, wird daran zweifeln, esist längst erwiesen, es ist offenbar u. d. g. Oder ersucht den Leser (oder Zuhörer) ohne daß er die Unhalr-barkeit des Satzes merkt, davon zu überreden; er er-wähnt seiner obenhin, indem er von andern Dingen re-det; er mischt eine und die andere Bemerkung mit ein,um die Gemüther allmähliz nach seiner Absicht zu leiten.So wl« Ver Taschenspieler das Auge und die Aufmerk-