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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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Von der Mittheilung eigener Gedanken, uz

Was dazu gehört, wird derjenige Lehrer, welcher dieSachen selbst genau kennt, von denen er spricht,und mit dem Zdeenkresse feiner Zuhörer bekannt ist,nach einiger Uebung bald erlernen. Wem es dazu anTalent fehlt, dem würden Regeln, wie er es anzufanrgen habe, wenig nützen. Im Ganzen des Vortrag-muß ein genauer Zusammenhang herrschen, so daß diePrincipien zuerst genau entwickelt werden, ehe die darrauf gebauten Sätze folgen, daß die Beweißgründe s»vorgetragen werden, wie ste aus einander fließen, und-nichts an einem Orte gesagt werde, wo es nicht hin ge»hört. Von der richtigen Verbindung der Gedankenhängt die Ueberzeugung, und der fortdauernde Besitzdes Erlernten ab. Wenn in einem Buche oder einerRed« kein ordentlicher Plan, kein Abzwecken des Mau»nigfaltigen zu einer gewissen Einheit, zu finden ist, sowird es schwer, gehörig zu begreifen, und im Gedächt«niß zu behalten, was gesagt worden ist.

Der Vortrag muß vollständig seyn (zwar nichtin absolutem Sinne, aber doch in relativem). Er mußalles enthalten, was zur Sache wesentlich nothwendigist. Zweckmäßige Kürze kann mit dieser Vollständigkeitnicht nur sehr wohl bestehen, sondern befördert auch dieDeutlichkeit und Ueberzeugung mehr, als unnöthigeund ermüdende Weitläuftigkeit.

Von dem gewöhnlichen Sprachgebrauch soll mannicht ohne Noch abweichen, und sich immer bestimmt«uszudrücken suchen. Der ganze Vortrag muß gründ-lich seyn, und auf wahre Ueberzeugung, nicht blose Uerberredung, gerichtet seyn. Die Beweise müssen gehör«g entwickelt werden, und zwar so, daß der Zuhörer