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Erste Grundlinien der Logik
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200 Von schriftl. und mnndk. Unterricht.

wo möglich den Charakter des Alttors u dql. kennen,wozu er durch lange Bekanntschaft mit seinen Schrif-ten , Benutzungen aller einzelnen Winke in den Schriftten seiner Zellgenossen, Studium seiner Lcbensqeschlch-te, seiner Verhältnisse gegen den Staat , die Kirche,den Monarchen u. s. w, gelangt. Je mehr sichein Erklärer mit allen diesem und manchem andern,was zum Verständnis; eines Buchs erfordert wird, be-kannt macht, desto glücklicher wird er in seinem Unter-nehmen ft'l-N.

Die meisten Worte jeder Sprache können in ver-schiedenem Zusammenhänge verschiedene Bedeutungenbekommen. Weil aber bey manchem einzelnen Wortein einer gewissen Stelle auch etliche Bedeutungen pas-send seyn können, so muß man aus den« Zusammen-hang, mit dem Vorhergehenden und Nachfolgenden zubestimmen suchen, welche hier die wahrscheinlichste sey,und wie sich darnach der Sinn der ganzen Stelle ansdie ungezwungenste Art ausfinden lasse. Ausser demContept nehme der An,leger die Vergleichung ähnlicherStellen-zu Hülfe, wo dasselbe Work, dieselbe Redens-art rc. Vorkommen , und suche dadurch die Bedeutungauf. 2" sogenannten Eoncordanzen und andern weit«lätiftiqen Werken, die zur Erklärung eines Schrift-stellers geschrieben sind, findet man öfters alle Paral-lelstellen , die sich wechselsweise zur Erläuterung dienen,wie auch viele ähnliche Stellen aus andern Schriftstel-lern, gesammelt, wodurch die Arbeit des Vcrgleichenssehr erleichtert wird. Auch gut abgefaßte Register überdie Worte und E achen können zn diesem Dchufc sehrdienlich ftyn. Eli» billiger Ausleger darf den Sinn