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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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H2 Von den Beweisen.

Ansehung ihrer Fläche einander gleich; daraus folgt,daß zwey Paare rechtwinkclichte Triangel gleich sind,die entstehen, wenn eine Sehne in einem Kreise inder Mitte durch eine senkrechte Linie geschnitten wird,und den vier rechten Winkeln gegen über Sehnen gezorgen werden; daraus folgt, daß diese Sehnen und diedazu gehörigen Bogen, je zwey und zwey, gleich langsind; daraus folgt, daß die zwey Bogen zusammen aufder einen Seite der senkrechten Linie den zwey Bogenzusammen auf der andern Seite gleich sind; hierausfolgt endlich, daß diese senkrechte Linie in der Mitteder Sehne durch den Mittelpunkt des Kreises geht, undihn in gleiche Hälften theilt. 2) Ein Deyspielvon einem regressiven Beweise wäre, wenn man denvorigen Beweis umkehrte, von dem letzten Satze denAnfang machte, und so nach und nach auf seine Grün»de zurückginge. Wan braucht bald die eine, balddie andere Beweisart, nach dem man entweder denZweck hat, aus gewissen Sahen ihre Folgen zu ent-wickeln, oder einen unbewiesenen Satz ans seine erstenGründe zurückzuführcn.

Eine dritte Eintheilung der Beweise ist die indirekte und indirekte. Von der ersteren Art wa-ren die bisher angeführten Deyspiclc, worin das, wasbewiesen werden soll, unmittelbar aus seinen Gründenhergeleitel wird. Ein indirekter Beweis entstehet,wenn man das Gegenkheil des zu beweisen den Satzeseinstweilen als wahr annimmk, und zeigt, daß aus dieserAnnahme Unrichtigkeiten oder Ungereimtheiten folgen.(Dahin gehört das Dilemma, aus dem Zlen Abschn.des rsten Theils. Man nennt solche indirekte Dewei'