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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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Von den Beweisen.

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mensten Wesen macht, kann die Allmacht, Allwissen«heit, höchste Weisheit Gottes a priori dargethanwerden. (Was sonst in Ansehung dieser Beweise zubemerken ist, gehört in die natürliche Theologie.)

Man »heilt die Beweise ferner ein in progres«sive und regressive. Erster« entstehen, wenn ei«ne Reihe von Schlüssen mit einem ersten Grundsätzeangefangen wird, und daraus Folgen hergeleitet wer«den (wie schon oben bemerkt worden ist). Die Con«kluston wird immer wieder als Prämisse im folgendenSchlüsse gebraucht, woraus die Verbindung der einzel«nen Schlüsse entstehet. Z. B. aus dem Grundgesetzder Moral, daß man nach allgemeingültigen Maximenhandeln soll, folgt, daß die Befolgung jeder Maximeunerlaubt ist, nach der man seinen Vortheil zum Scha«den eines andern befördert; daraus folgt, daß jede Artvon Betrug, und also auch jede feinere Betrügerei un«erlaubt ist u. s. w.

Regressive Beweise entstehen, wenn der ersteSchluß mit dem zu beweisenden Satze anfängt, undwenn der nächste Grund desselben im zweyte» Schlüsse,von diesem ein noch weiterer Grund im dritten Schlüs-se u. s. w. dargethan wird, bis man auf einen erstenGrundsatz kommt, der keines weitern Beweises bedarf.Wenn man z B.,von dem Satze, daß die Seele desMenschen unsterblich ist, die Gründe in der morali-schen Natur des Menschen aufsucht.

Einige Beispiele aus der Mathematik r) von einemprogressiven Beweise. Zwep Triangel, worin dreyStücke (worunter wenigstens eine Seite sepn muß)gleich sind, decken sich wechselsweise, und sind also io