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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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Von den Beweisen.

Tacitus u. a» m die Wahrheit einer Begebenheit ausder römischen Geschichte gewiss gemacht wird. Gegendiese weitere Bedeutung des Worts Beweis -st nichts«inzuwendcn, wenn ausdrücklich bemerkt wird, wasman darunter versteht. Zm cugcrn Sinne heißt, et»tvas beweisen, es aus Vernunftgründcn darthun. Die»se Vernunftgründe können aber auch aus der Ersah»rung hergenommen seyn. j

Zn diesem Falle heißt der Beweis » posteriori, ^aus Gründen der Erfahrung, geführt: z. D. wenn !man aus der Betrachtung der Schönheit, Ordnung, !Regelmäßigkeit und Zweckmäßigkeit der Natur einen ^Beweis für das Dasepn eines höchst weise» und gü-tigen Wcltschöpfers herleitet. Ein Beweis s priori ,ist rin solcher, welcher aus bloßen Vernunftgründcngeführt wird. Zn der Seele des Menschen enrwi« ^ekeln sich frühe gewisse Begriffe, z. B. von Ursacheund Wirkung, von Substanz, Accidenz, Quantität, !Qualität u. d, gl., die in dem Denkvermögen selbst ^ihren Grund habe». Aus der Verbindung dieser Be-griffe entstehen gewisse GruiHsähe, oder allgemcingül«tige Wahrheiten. Wenn aus solchen ersten Grund«sähen ein Beweis geführt wird, so helßt er ein Be»weis s priori. Z. B. in der Geometrie wird ausden ersten Begriffen von graden Linien, vom Paral«lelismus derselben, und von Winkeln bewiesen, daßdie drey Winkel eines jeden Triangels zusammenzwey rechten Winkeln gleich sind. Aus dem Satz,daß alles, was geschieht, eine Ursache hat, schließtman zurück auf eine erste Ursache aller Dinge, und«uS dem Begriffe, den man sich von einem vollkvlm