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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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des Fürwahrhaltens.

wenn ich etwas fest glaube Inders, wenn ich etw-sgewiß weiß. Daher wollen wir einige Bemerkungenüber den Unterschied von Meinen, Glauben mWWissen vortragen.

Meinen ist ein Fürwahrhalten aus Gründen,die weder objektiv noch subjektiv hinreichend sind: z.B. wenn einer dafür hält, daß wohl feuerspeiendeBerge im Monde sepn möchten, daß ausser den ent»deckten Planeten noch mehrere vorhanden se»n möchten,daß ein Bekannter, den er nicht genau kennt, dieses oderjenes Verbrechen« nicht fähig sey u. d. gl. so bleibt di«Sache doch noch zweifelhaft, so lange er sich bewußtist, daß die Gründe für diese Wermuthungen noch un«zureichend sind, und daß sich manches dafür und da»gegen sagen läßt. Oft kommen Vorurtheile, Leiden«schäften, Täuschungen der Einbildungskraft u. d. gl.mit ins Spiel, die den Menschen geneigt machen,sich mehr von den einen als andern Gründen in seinerMeinung bestimmen zu lassen.

Ungewißheit und Zweifel entstehen, wenn mannicht weißj ob man den Gründen für oder wider eineSache Deyfall geben soll, und in beyden Fällen nochfürchtet, sich zu irren. Sobald man etwas für falschhält, zweifelt man nicht mehr, sondern ist entwederaus subjektiven oder objektiven Gründen vom Gegen»theil gewiß. Aber wenn Gründe und Gegengründe imGemükhe streiten, so entstehet Zweifel.

Man kann die Zweifel nach der Verschiedenheitder Quelle, woraus sie entstehen, in subjektive undobjektive einrheilen. Erstere entstehen aus Mangel derEinsicht oder Unwissenheit, und würden verschwinden.