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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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96 Von den verschiedenen Graden

wenn die Sache genauer untersucht und geprüft wür«de, oder wenn das Gemüth des Zweifelnden den ausder Beschaffenheit des Objekts hergcnominencn GründenGehör geben wollte. (Nicht selten ist auch Mangelan UrtheilSkraft und Eingeschränktheit der höherenSeelenkräfte Ursache von Zweifeln an Wahrheiten, dirfür Verständigere ausgemachte Gewißheit haben.) S»zweifeln z. B. manche Menschen an vielen Dingen,die von Mathematikern und Naturforschern als gewisseWahrheit versichert werden (daß es Thierpflanzrn ge»-e, daß Berge im Monde seyen, daß der Saturn miteinem doppelten Ringe umgeben sry, daß die Sonneiramal so dick als die Erde sey u. d. gl. Ferner, daß-ey dem l'Hombrespiel mehr als zweihundert und drry«nd siebzig Millionen verschiedene Spiele herauskom«men können, daß zehn Personen, die um einen Tischsitzen, ihre Plätze mehr als drey Millionen und sechs«mal hundert tausendmal verändern können, so daß siejedesmal anders sitzen, daß wenn vor 2400 Jahrenzehn Gulden zu ; Proccirt verliehen, und jährlich dieZinsen zu dem Capital geschlagen worden wären, derWerth dieses Capitals jetzo viele tausend Dil«kionen goldene Sonnenkugeln betragen wür«de, u. s. w.). Zweifel an solchen Sätzen sind-los subjektiv. Hingegen entstehen objektive Zwei«fel, wenn wegen der Natur der Sache keine völligeGewißheit möglich ist. Es bleibt z. B. zweifelhaft,ob die Erde wirklich ein so erstaunend hohes Alter ha«be, als manche vermachen, ob durch eine dereinstigeRevolution die jetzo bewohnten Länder wieder vomMeere werden verschlungen werden, ob im Innern der