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Von den Vernunftschlüssen.
Theile auch das Ganze aufgehoben werden soll. —Dann ist ferner nvlhwendig, daß die Unwahrheit oderUngereimtheit jedes einzelnen Falles im Untersatz, wennsie nicht schon von selbst einleuchtend ist, noch besonrders dargethan werden muß, weil daraus zuerst dervollständige Beweist von der Trüglichkcit der Bedin-gung im Obersatze fließet. — Einige Beyspiele:
Wenn ein böser Geist den Menschen schaden solltekönnen, so müßte Gott dieses entweder nichtverhindern wollen, oder nicht verhindern können.
Aber beides darf nicht angenommen werden, weilelfteres gegen seine Weißheit, letzteres gegen sei-ne Allmacht streitet.
Also ist es ungereimt, anzunehmen, daß Gott ei-nem bösen Geiste Gewalt gegeben hätte, de»Menschen zu schaden.
Wenn die Welt (dieses Wort im allgemsinsten Sin-ne genommen) nicht die möglichst beste wäre,und man doch annimmt, daß ihre Regierungvom vollkommensten Wesen abhänge, so müßtefolgen, daß es diesem Wesen entweder an Kennt-niß, oder an Macht, oder an gutem Willenfehle.
Alle diese Fälle sind ungereimt, weil sie gegendie Annahme eines vollkommensten Wesens strei-ten.
Daher ist der Glaube, daß die Welt nicht die mög-lichst beste sey, ungereimt.
Wenn die Planeten nie von lebendigen Geschöpfenbewohnt werden sollten, so müßte man (nachdem vernünftigen Princip, daß nichts vorhanden