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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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Von den Urtheilen.

dament der Erkenntniß, die andere als Vorschriftenfür den Willen, um etwas wirklich zu machen; die errstern-sind solche, die erstem sind solche, wonach manurtheilt, daß die Sache so oder anders ist, die letzterelehren, daß etwas geschehen soll, oder nicht geschehensoll. Z. B. der Mensch ist ein vernünfligsittlichesWesen; der KreiS ist eine Figur, in welcher alle Punk«te gleich weit von dem Mittelpunkte entfernt sind; die/ses sind theoretische Sähe. Praktische dagegen sindfolgende: der Mensch soll tugendhaft leben, es soll miteiner gegebenen Linie ein Kreis gezeichnet werden.(Letztere können auch als Aufgabe in einer Frageaufgestellt werden, wie kann «in Kreis gezeichnetwerden? )

Alle Definitionen und Beschreibungen sind theoreetische Sätze, die als Fundament für jeden Wissenschaft«lichen Vortrag dienen, indem aus ihnen andere Sätzeund Ausgaben hergeleitet werden- Ferner gehörenzu den theoretischen Sätzen die Grundsätze (sxio-inats), und Lehrsätze (tksoremsrs). Die Grundesähe sind unmittelbar gewisse Sähe, die so baldsie verstanden werden, von jedermann auch dafür er«kannt werden: sie bedürfen daher keines Beweises.Z. B. wenn von zwey gleichen Größen gleiches abge«zogen wird, so bleiben die Neste gleich wenn zweyGrößen einer dritte« gleich sind, so sind sie einanderselbst gleich das Ganze ist so gros, als seineTheile zusammen genommen alle Halbmesser einesKreises sind gleich groS. Dieses sind Grundsätze,die zum Theil aus den Definitionen von den Din«§en« davon die Rede ist, stießen, z. D. die Gleich«

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