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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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Bon den Urtheilen.

zur Haupttheilung zu rechnen ist. Sie müssen einem»der wirklich entgegen gesetzt seyn, oder sich Wechsels«»tig ausschließen. Es wäre fehlerhaft, wenn manVierecke in Parallelogramme, Quadrate und Traperzien eintheilen wollte, weil das Parallelogramm auchdie Quadrate in sich begreift: oder wenn man dieThiere abtheilte in Vögel, Fische, Adler,-Wallfische,Znsekren, Spinnen u. s. w.

;) Die Menge der Neben» und Unterabtheilun«gen darf nicht zu gro« seyn, weil dieses die Uebcrsichtdes Ganzen erschwert, und also eher Verwirrung alsDeutlichkeit verursacht. Auch würde eS eine Last fürdas Gedächtnis; seyn, dieses alles zu behalten, und

wieder gehörig unter einander zu ordnen.

» *

Wenn man bey einem Urtheile nicht auf seinenInhalt siehet, sondern auf die Art, wie es gedachtwird, so findet man , daß der Grad der Gewißheit,mit welchem ein Subjekt und Prädikat verbunden ist,sehr verschieden ist. Oesters wird diese Verbindungnur als blos möglich angesehen, und das Urtheil heißtrin problematisches (es kann seyn, daß a zu i»gehörtV We«n die Verbindung des Subjekts undPrädikats als etwas wirklich existirendes erkannt wird,so entstehet ein assertorisches Urtheil (a ist b.oder a ist nicht b). Wenn endlich diese Verbindungnach den Denkgesetzen nothwendig gedacht werden muß,weil das Gegentheil widersprechend ist, so ist das Utt»heil apodiktisch (a muß b seyn). Z. B.

Ls ist denkbar, daß da ein neuer Vulkan entstehet,wo «och keiner gewesen ist (problematisch).