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Von den UrtlMen.
2) Eine logische Eincheilung muß vollständig seyn,weil sonst die Schlüsse, welche auf eine mangelhafteTheilung gegründet werden, unrichtig sind. Die Theirlungsglieder, welche unter dem Hauptbegriffe enthaltensind, müssen wirklich alle angegeben werden, so daßdas Ganze erschöpft wird. Wenn von den drey Theirlen r>, ir, c, der letzte weggelassen wird, so kann mannicht schließen, daß etwas, was nicht s ist, nolhwcn«big l, seyn müsse (<lsrur rertlum). Wenn z. D. be-wissen worden wäre, daß ein Triangel nicht gleichsei-tig ist, so folgt noch nicht, daß seine drey Seiten un-gleich seyn müssen, weil doch zwey gleich seyn können(so daß der Triangel glcichschenkelicht ist).
z) Es darf aber auch nicht mehr ausgenommenwerden, als in dem Hauplbegriffe wirklich enthaltenist, also nichts Fremdartiges eingemischt werden, weildieses ebenfalls zu falschen Folgerungen Veranlassunggiebt. Wenn das Ganze ^ eigentlich nur aus dreyTheilen b, c, 6, besteht, und cs wird noch ein vier-ter ausgenommen, der nicht dahin gehört, so wird ausdem Dewciß, daß etwas nicht t» oder v seyn könne,fälschlich geschlossen, daß cs entweder ä oder e sey.Z. D. wenn man die Sterne in Fixsterne, Planeten,Cometen und Sternschnuppen, oder die gradlinichtcnFiguren in zwcyseitige, dreyseitige u. s. w. einthei«len wollte. Hier wird etwas an sich Ungereimtes alsmöglich angenommen.
4) Die Eintheilungsglieder müssen einander cooredinirt, nicht subordinirt seyn, das heißt, es darskeinS:angegeben werden, welches unter die Klasse eines an-dern gehört, und also zu einer Unterabtheilung, nicht