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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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4c> Von den Urcheilen.

«s wahr, daß einige » wenigstens diese Eigenschaftnicht haben, oder haben). Ferner, was allen Sub,jetten mit Recht zugesprochen wird, wird mit Unrechteinigen abgesprochen, und umgekehrt (wenn es wahrist, daß alle a eine Eigenschaft haben oder nicht harben, so ist es falsch, daß einige sie nicht haben oderhaben).

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Man theilt die Urtheile ferner ein in unbedingt«oder bedingte (die erster» heißen auch categori«fche, die leztcrn hypothetische). Die categori«fchen sind solche, in welchen schlechtweg, ohne Bedin«gung die Übereinstimmung oder der Widerstreit einesSubjekts und Prädikats behauptet wird, (oder worinbestimmt ausgesagl wird, daß man b als ein Merkmalvon a anzusehen habe, oder nicht). Alle bisher angerführten Beyspiele liefern Urtheile von dieser Art. Mantheilt sie in nicht identische und identischeein, je nachdem das Pradikar vom Subjekte verschierden ist oder nicht: z. B. a ist s, ein Triangel ist eiene dreyeckichte Figur, sind identische Sähe. So wahrdiese Urtheile sind, so wenig dienen sie zur Erweiterungder Erkenntniß. Eine andere Eintheilung dieserUrtheile ist die in einfache und zusamin enge«setzte. Leztere lassen sich in mehrere einfache zerlegen,weil einem Subjekte mehrere Prädikate, oder mehre-ren Subjekten ein Prädikat, oder mehreren Subjektenmehrere Prädikate beygelegt werden, z. B. Cajus undTitius sind gelehrte und rechtschaffene Männer. Die-ses zusammengesetzte Urtheil läßt sich in vier verschiede«ne einfache zerlegen, weil zwey Subjekte und zwey Prä«