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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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Von deu VcZrisfen. '

macht einen Theil des höher« Erken.ntnißvermögenrüberhaupt aus (welches nicht selten mich Verstand imweitern Sinne heißt, wenn dazu alles, was die Seele ^durch Verknüpfung der Begriffe hervorbringt, gerechtnet wird. Die Erzeugung allgemeiner Begriffe beeruhet auf dreyerley Operationen des Verstandes. Erst»

1 i ch müssen mehrere Vorstellungen von einzelnen Dinrgen, die gewisse Eigenschaften mit einander gemein harben, verglichen werden. Es können dieses sinnlicheAnschauungen oder auch Anschauungen der Einbilduichsrkraft seyn, die sie entweder selbst erzeugt, (wie z. B.Vorstellungen von Linien, Flächen und körperlichenRäumen), oder aus dem Kreise ehemaliger sinnlicherWahrnehmungen wieder zurückruft. Wenn man sich z.

B. eine Menge quadratförmiger Figuren vorsteüt, ft»können sie in Ansehung ihrer Größe, Form, verschierdenen Lage gegen einander u. s. w. unter sich vergliechen werden. Zweitens wird das, was dieseVorstellungen mit einander gemein haben, von demübrigen, worin sie verschieden seyn können, akgesonrLert gedacht. Die eben genannten Figuren haben ge-mein r) daß sie ebene Flächen sind, 2) von Linien«ingeschlossen, z) welche alle grade sind, 4) deren nurvier seyn können, ;) die unter sich gleich lang sind,und 6) die in vier rechten Winkeln zusammenftoßen.

Drittens werden diese gemeinschaftlichen Merkemale zusammengefaßt, woraus der allgemeine Begriffvom Quadrate (als einer von vier graden, gleich lanrgen, rechtwinklicht zusanimenstoßende» Linien ringerfchlossenen Fläche) entsteht. Andere Merkmale, die dirtseS oder jenes Quadrat besonders hat, können nicht ist