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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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12 Von den Begriffen.

bezogen werden soll, so muß dieses vermittelst der An»schauungcn geschehen, das ist, es müssen Anschauungenvorausgegangen seyn, die etwas Gemeinsames liefern,das der Verstand vereinigen kann. Z. D. in den An»schauungen von mehreren Menschen liegen die Vorstel-lungen von einem organischen Körper und einer ver-nünftigen Seele unmittelbar. Diese mit einander ver-bunden geben eine mittelbare Vorstellung von demMenschen überhaupt. Zn dieser Rücksicht kann mansagen, daß jeder allgemeine Begriff eine Vorstellungvon Vorstellungen (Anschauungen) der Gegenständeist , oder, daß er mehrere Anschauungen unter sich be-greift, deren gemeinsame Merkmale als in einer Ein«heit verbunden werden.

Daß diese allgemeine Begriffe ohne gewisse Zei-chen, womit sie verbunden werden, in?der Seelenicht festgehalten werden können, und daß in dieserRücksicht die Sprache für den Menschen das wichtigsteHülfsmittel ist, um denken zu können, um sich voneinzelnen Anschauungen zu allgemeinen Vorstellungenvon Dingen und ihren Beschaffenheiten zu erheben,ist in der empirischen Psychologie (S. 156 u. f.)weiter ausgesührt worden. Die Worte sind die Zei-chen für Verstandesbegriffe, und dürfen daher mit dem,was sie bezeichnen sollen, nicht verwechselt werden.Blose Worte, wobey man sich nichts denkt, sind keineBegriffe, sondern leere Töne, und erhalten ihre B<ssbeutung erst durch das, was der Verstand an sieknüpft.

Da» Vermögen, allgemeine Begriffe zu bilden,heißt auch Verstand im enger» Sinne, und