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2 (1817) Moral, Naturrecht, moralische Religionslehre
Entstehung
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Moralphilosophie.

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Schwärmerei: er hält das Mittet zwischen moralischerGefühllosigkeit und Schwärmerei.

5) Warme für die Religion. Veschäftr-gungen mit moralischen und religiösen Betrachtungen,richtiges unparkheiisches Nachdenken über Religions-Wahrheiten, wirken eine dauerhafte Achtung gegendiese Wahrheiten. Diesen Gefühlen für Tugend undReligion muß das Herz stets offen stehen : man mußsich nie schämen, sie auch vor andern Menschen zuzeigen.

6) Ueb ungen der Tugenden der Bedacht-samkeiti Entschlossenheit, Enthaltsamkeit, Mäßig-keit, Geduld, u. s. w. Jeder neue Sieg über sinn-liche Neigungen stärket uns in der Selbstbeherrschung.

7) Beschäftigung mit ernsthaften Ge-genständen. Auch in der Einsamkeit müssen wiruns damit zu beschäftigen wissen, und' uns nicht bloSden Spielen der Phantasie überlassen. Ausserdem ge-be» Umgang mit rechtschaffenen Freunden, gute Lektüre,Studium der Werkender Narur und Kunst, ErweckungdeS Gefühls für Lgs Schön^, Erhabene, Regelmäßigein der Natur, u. s. w. auch manche Veranlassung zuBefestigung sittlicher Grundsätze. Der Weise wirddiese Gelegenheit nicht ungenützt lassen.

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