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cholog" verfahrt demnach empirisch, aber nicht bloß empi«risch. Und indem wir auf das Obige zurücksehen, ergebensich hier folgende Bestimmungen: eS gibt i) eine empirischeMethode, welche das Uebersinnliche nicht einmal voraussetzt —jene der ungültigen Empirie; 2) eine empirische Methode,welche das Uebersinnliche wahrhaft voraussetzt, aber nichtdazu aufsteigt, — jene der gültigen, aber insofern, alssie das Uebersinnliche nicht zum Gegenstände hat, bloßenoder reinen Empirie; und 3) eine empirische Methode, wel-che dasselbe voraussetzt, und dazu aufsteigt*), — jene derempirischen Psychologie, so wie dieselbe verwandt ist mit je-ner der Pädagogik. Also auf der Art, wie die Menschheit,pädagogisch betrachtet, in der Zeit sich entwickelt, beruhtdie empirische Psychologie.
H. Sofern nun auch der studirende Jüngling noch pä-dagogisch zu betrachten und zu behandeln ist: so erscheintdessen Denkkraft (Verstand,) durch die Eindrücke des Sinn-lichen zuerst angeregt und entwickelt, dann zuvörderst in derRichtung auf jene Erscheinungen der Seele (Psyche), nach-dem und während, im gesetzten Falle, das Uebersinnlichebereits gemüthlich ergriffen ist. Auf daS Gefühl, wie damitin deS Geistes Tiefe die Idee verknüpft ist, kann der Äe-danke, der mit dem reflexen Bewußtseyn verknüpfte Begriff,erst folgen. Und dann erst mag der sich Heranbildende auchals Denker bestimmt von dem Uebersinnlichen ausgehen. Eswird also eine Vorübung erfodert: und diese ergibt sich i)im Gebiete deö Sinnlichen, da und wie sich die Psyche darinauffert, während L) das Gefühl ingeheim den Verstand zu,gleich auf das Uebersinnliche leitet. Daher,, anthropolo-gische Vorkenntnisse" selbst in psychischer Hinsicht;daher die empirische Psychologie als ein Theilder Propädeutik zur Philosophie. Und man
') Also i. Negation; 2. Negation mitPosition, und Z. zwe» Posi-tionen.