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im Entferntesten im Begriff der Freiheit? Vielmehr bleibtdurch sie das völlig unbestritten, daß der gefallene Menscheinzig und allein insofern in jedem Augenblicke gutzu sein vermag, wiefern er es durch Gott vermag. Dajedoch jedes geschaffene Wesen als solches nur durchGott, nicht aber durch sich selbst des Guten fähig ist, somuß zugleich emleuchten, daß die menschliche Untüchtig-keit zum Guten aus eigner Kraft schon bloß durch dieKreatürlichkeit des Menschen, keineswegs aber erst mitseiner Gefallenheit gegeben sei, was von den Wenigstenbedacht wird, die sich auf das ^ocearurn oi-i^inis steifen.Das Verhältniß eines gefallenen Wesens zum Guten istvon dem eines sündlosen allein dadurch unterschieden, daßjenes nur durch Umkehr und Erneuerung des Guten theil-haft werden kann, während dieses in seiner anfänglichenRichtung beharrend nur im Fortschritt begriffen bleibt.Hier ist die göttliche Wirksamkeit Liebe schlechthin, dortwird sie zur Gnade.
Dagegen wird aber freilich mit der Anerkennung derFreiheit des Menschen auch als i/w/tuos und
Gott als bereit und thätig vorausgesetzt, denMenschen in jedem Augenblicke wirklich zum Guten zukräftigen und mit seinem Geiste zu erfüllen. Da aberder Mensch, soll seine Sünde ihm zugerechnet werden,nothwendig im Stande sein muß auch nicht zu sündigen,dies aber nicht möglich ist, wenn Gott nicht will daß er-es im Stande sei, so muß seine Freiheit von Gott ge-