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Ueber Freiheit und Nothwendigkeit aus dem Standpunct christlich-theistischer Weltansicht : eine philosophisch-theologische Untersuchung
Entstehung
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ander, nicht aber zu gleicher Zeit empfunden werden kön-nen, was aber das Andre anlangt, das Causalverhält-niß zwischen einem Bestimmungsgrunde und einer Hand-lung und (weil der Bestimmungsgrund immer zugleichals Zustand des Handelnden anzuschen ist) der Zusam-menhang der successivcn Zustände eines Handelnden über-haupt eben erst durch die Freiheit desselben vermitteltwird.

Das eigentliche Wesen der Freiheit, von der hier dieRede ist, besteht allein in dem- Vermögen einesSubjects, in jedem Momente seiner Activi.-tät dasselbe was es in diesem Momente thutebensowohl nicht zu thun (obgleich begreiflich nichtumgekehrt immer auch zu thun was es nicht thut), sodaß die Möglichkeit dieser beständigen Al-ternative in dem handelnden Subjecte alssolchem selbst gegründet ist.

Dieser allgemeine Begriff der Freiheit, der übrigensder Natur der Sache nach allein formal bestimmt werdenkann, (nicht nur weil, wenn man ihn real fassen wollte,dies eben so viele Definitionen nöthig machte, als esObjecte giebt, auf die sich freie Thätigkeit richten kann,sondern ganz besonders, weil Freiheit nur Prädicat einerActivität, nicht eigentliche Activität selber, oder mit an-dern Worten, weil Richtung auf ein bestimmtes Objecteben schon Handlung aber nicht mehr Freiheit als solcheist, wird nun ein besonderer durch die verschiedenen Sub-