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was den Grund seines ganzen Seins und Wirkens alleinin seinem eignen Wesen hat, von nichts abhängig, durchnichts bedingt ist, was nicht es selber wäre.
Giebt es überhaupt eine solche Freiheit, so kann sieunstreitig nur einmal da sein, nur einem Wesen (Gott)beigelegt werden, so daß damit zugleich alles außer diesemWesen Existirende für absolut abhängig von demselbenerklärt werden muß, und es mithin eben so eine Abhän-gigkeit der Dinge giebt, die nothwendig ist, um sie zudem zu machen, was sie sind, als es eine zufällige für siegiebt, die sie hindert das zu sein, was sie außerdem seinwürden.
Der Begriff einer solchen Abhängigkeit der Dingestreitet mit dem Begriffe ihrer Individualität so wenig,daß dieser vielmehr durch jenen nothwendig vorausgesetztwird. Denn ein Passives kann ja, wiefern es leidet(geschehe dies nun überhaupt oder in besonderer Bezie-hung), unmöglich als Passives, sondern nur als Gc-gentheil des Passiven leidend sein. Wäre also das, wasseinen Grund in einem Andern hat, darum als Selbst-ständiges aufgehoben, so gäbe es Abhängigkeit ohne Ab-hängiges, d. h. es wäre nichts abhängig, der ganze Be-griff der Abhängigkeit vernichtete sich selbst, und könntedaher, ganz abgesehn von ihrem Verhältniß zu Gott,auch gar nicht auf die Dinge in ihrem Verhältniß zu ein-ander, mit einem Wort als sinnlos überhaupt nicht an-gewandt werden. Absolut aber d. h. durchaus in allem,
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