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Taschenbuch zur Philosophie des Lebens, des Umganges und des Lebensgenusses : zur Bildung der Menschheit, vorzüglich aber der reifern Jugend beyder Geschlechter
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so daß sie dir dasselbe öffentlich rathen, esbefördern und dich dem Scheine nach dazuzwingen»

Vergiß, und wenn du auch in noch sogroßer Vertraulichkeit mit deinem Vorgesetz-ten lebtest, doch nie die ihm schuldige Ehr-furcht und Unterwerfung, er wird sonst glau-ben, daß Vertraulichkeit Verachtung gebäre.

Versprich nichts, was du nicht haltenkannst, mau wird dich sonst für leichtsinnighalten.

Hat dich ein Größerer beleidigt, soforsche nicht darnach, laß ihn auch nicht ein-mahl merken, daß du es wissest, er habedich beleidiget, weil man Len hasset, denman beleidiget.

Biethet dir jemand seine Dienste an, somache Gebrauch von seinem Eifer, so langeer noch neu ist und verschiebe es nicht aufandre Zeit, wo er dir vielleicht nicht mehrgeneigt seyn möchte.