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Taschenbuch zur Philosophie des Lebens, des Umganges und des Lebensgenusses : zur Bildung der Menschheit, vorzüglich aber der reifern Jugend beyder Geschlechter
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ohne ihr Verdienst, durch ein blindes Glücherhalten hatten.

iz. Verlaumde niemand.

Ä^undre dich nicht, daß auch die recht-schaffensten Leute von bösen verläumdet undgedrückt werden. Sind es nicht die reifstenund besten Früchte, an welchen der Wurmnagt?

Verläumdungen sagen nichts, wenn dunur bey dir überzeugt bist, daß du sie nichtverdient hast.

Viele reden übel von Andern, weil sienie gut reden gelernet haben.

Ein rechtschaffenes Leben bringt Ver-läumdung nicht zum Stillschweigen, aber esentwaffnet sie gewiß.

Es ist selten der Fall, daß eine bos-hafte Aeußsrung nicht zum Nachtheil desUrhebers auSfalle.