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Wüßten wir, wie wenig Andere genös-sen, so würde eine Sünde weniger in derWelt seyn; man würde keinen Neid auf derErde finden.
Ein Mensch, der kein^ Lugend in sichhat, beneidet fie in Andern.
Durch Neid wird des Andern Tugendunser Laster, und sein Glück unsre Qual.
Der Neidische wird immer magerer,je fetter sein Nachbar wird.
Die Weiber lstnd fast alle eiferstchtig aufeinander und beneiden sich, wenn es nicht dieSchönheit ist, die Tugend. Daher kommt es,daß es so viele edelgebildete, vortreffliche,himmlische Seelen gjbt, die eben dadurch daswurden, was sie sind, weil sie sich einmahlvorgenommen batten, jenen schöner» Figu-ren durch eine fleißige Bearbeitung ihres Gei-stes, und durch den Schmuck ihrer weiblichenTugenden auf eins rechtmäßige Art den Rangund die Achtung abjugewinnen, die jene