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zen scheint, zu gefallen. Die Kunst zu ge»fallen ist nicht so schwer, als ohne Kunstzu gefallen wissen.
Schönheit nimmt ein Weib für sichselbst ein, und verführet es; es sieht be-ständig nichts, als seine Reitze. Diese an-genehme Perspective macht es vergessen,sein Herz zu bilden und seinen Geist zuschmücken, es hält sich für vollkommen,weil es hübsch ist, und gibt uns-auf die-se Weise, ohne es selbst zu wissen, dieMittel an die Hand, den Eindrücken die es aufuns machen könnte, zu widerstehen. Häß-lichkeit hingegen tödtet die Eigenliebe, undmacht, daß man sich Eigenschaften zu er-werben sucht, wodurch man die Annehm-lichkeiten, die einem die Natur versagt, er-setzen könne.
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Ein Weib, das keine Achtung gegensich selbst hat, darf nicht erwarten, vonAndern geachtet zu werden.
Wehe der Frau, die von einem andernals ihrem Manne Geschenke annimmt! Dennwas man dagegen von ihr fordert, wird