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Ein Mädchen, daS sich verheirathet,muß auf einen großen Thetl von den Er-götzlichsten der Welt Verzicht thun, undsich in den engern Kreis des stillern häus-lichen Lebens zurück ziehen. Besser ists im-mer , wenn das Mädchen diese Ergötzlichkei-ken, eh- sie denselben entsagt, gesehen hat;das falsche Bild derselben könnte dereinstihr Herz verführen, oder die Ruhe, dasGlück ihrer Eingezogenheit stöhren.
Manche Weiber glaube», weil sie Ver-mögen zum Manne gebracht, so müßten sieregieren, und wenn ihre Männer ihnen denThron nicht einräumen wollen, so suchen sieandere Eroberungen zu machen. Aber, mei-ne Damen, haben Sie ihr Capital selbsterworben? Erbten Sie es nicht? BekamenSie es nicht geschenkt? Und wer wollte aufetwas stolz seyn, was er unter diesem Ti-tel besitzt?
Wenn ein Weib treu ist, so bewundertman es. Aber, es gibt gar zu viele beschetde»ne Weiber, welche die Eitelkeit bewundertwerden zu wollen gar nicht habe».