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Taschenbuch zur Philosophie des Lebens, des Umganges und des Lebensgenusses : zur Bildung der Menschheit, vorzüglich aber der reifern Jugend beyder Geschlechter
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Seite
59
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thet weiter, wenn du einmahl angefangeuhast, und nicht immer einen lebhaften Wi-derwillen gegen dasselbe bey dir unterhälst.Wer kann sich auf dem Glatteise halten,um nicht zu fallen?

Wer mit Bewußtscyn dem Pfade deSLasters folgt, für den ist die Brücke zwi-schen ihm und der Besserung auf ewig ab-geworfen. Für ihn ist keine Rükkehr mehrmöglich.

Sehr viel Böses würde in der Weltnicht geschehen, wenn derjenige, welcher csverübt, sich nicht mit der Hoffnung schmei-chelte, daß es unentdeckt und ungeahndetbleiben könne und würde.. Allein unzähli-ge Beyspiele lehren, daß eben dieVorsicht, dieder Böscwicht anwandte, desto sicherer ver-borgen zu bleiben, das Mittel ward, ihnzu entdecken. Ist es nicht auch Strafe ge-nug, seinen Ankläger und Richter in seinerBrust mit sich herum zu tragen?