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Taschenbuch zur Philosophie des Lebens, des Umganges und des Lebensgenusses : zur Bildung der Menschheit, vorzüglich aber der reifern Jugend beyder Geschlechter
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welche innerhalb der Sphäre menschlich»Klugheit sind.

Der Gedanke, daß der nicht ferne Tod,wenn er uns aus dieser Welt nimmt, unszugleich von allen Leiden befreyet, ist einBeweggrund zur Zufriedenheit in allen La-gen und zur Geduld in Leiden.

Unsere Unzufriedenheit oder unser Miß-vergnügen über eine Sache oder einen Ge-genstand hat gewöhnlich in unserm Kopfeden Grund. Es liegt an der falschen Vor-stellung, diewir von einer Sache haben.

n. Hebe das Gute und Edle, undvermeide das Böse.

^utes nicht thun, das man doch thunkann, heißt Böses thun.

Gut zu leben oder Gutes zu thun, istnie vergeblich. Früher oder später keimt,wächst und reift der ausgestreucte Same,und wenn auch nicht immer sichtbar, dochgewiß im Verborgenen. Das Gurr gleicht