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Emil.
jawohl — ich möcht' im kleinen gern beginnen.Allmählich dann, wenn Blick und Hand geübt,
In Gel zu sehen großes Schlachtgewinnen,
Das heißt, wenn's Dir, mein Genius, beliebt.
Krieg (mit dem Schwerte auf die an der Wandhängende Karte deutend).
Nun denn — beginnen wir am Baltenstrande,wo Holsteins Auster an den Riffen hängt.
Und sind befreit die stammverwandten Lande,
Die jetzt vom Dannebrogh so hart bedrängt.
Dann lenken wir zum Main dort und nach BöhmenDes Krieges ruhmreich angefang'nen Lauf,
Die alte deutsche Zwietracht zu bezähmen.
Aus langem Schlaf zu wecken Deutschland aus.
Und will sodann der Erbfeind der GermanenIn Deutschland ländergierig dringen ein.
Dann sollen westwärts fliegen unsre Sahnen,
Die Sahnen sind's der deutschen wacht am Rhein.Bist Du bereit, im Bilde zu gestaltenDen Siegeslauf der großen deutschen Zeit.
Ihn für den Blick der Nachwelt festzuhalten?
Gniil (in des Kriegs Hand einschlagend).
Ich bin bereit.
Krieg
(nach der Melodie aus Figaro: Dort wo Lanzenund Schwerter erschimmern).
Bald wird Deutschland vom Schlummer erwachen.Aus der Scheide wird sausen das Schwert,
Und der Donner der Schlachten wird krachen.
Und vom Hufschlag erdröhnen die Erd'!
Linil.
Aus des Sriedens still' weichlichem Bettewachet aus froh zur Kunst meine Seel',
Und lebendig wird meine Palette
Und zur Gluth auf der Leinwand das Gel.
Beide.
Und die Kriegskunst und Malkunst zusammen1 Verden eilen von Siege zu Sieg,
Und der Ruhm aller beider wird flammen.
Hoch lebe die Kunst und der Krieg!
(Der Vorhang fällt.)