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Ich frag' mich oft in bangen StundenBei einsam schlummerloser Nacht,
Mas ich ersehnt und glaubt' gefunden,Ist's wirklicher Begabung Macht?
Und ist's Begabung — wird's genügenLin Meister edler Hunst zu sein.
Und ist's, wenn ich geglaubt zu fliegen,vielleicht ein Griechen nur allein?
Und ist's kein Trug, kein thöricht Mähnen,welch Seid der Hunst ist's, das mir paßt?Soll malen ich Großmutter-Scenen?Rindvieh, das auf der Meide grast?
Soll ich der Landschaft treten näher,
In Gelfarb' setzen Slur und Hain?
Soll streben frommer ich und höher,
Soll ich ein Heil'genmaler sein?
Soll ich zu der Geschichte gehen.
Damit man bei jedwedem BildZuerst die Unterschrift muß sehen.
Zu wissen, wem die Sache gilt?
Mer weist es mir, das heißbegehrte,
Das mir prädestinirte Ziel,
Damit ich nicht aus falscher LährteUnd steuerlos treib' durchs Hunstgewühl?Und einsam muß ich das ertragen.
Daß dieser Zweifel kommt und weilt,Hein Herz fühl ich an meinem schlagen,Das mit mir Surcht und Hoffnung theilt.
Friede (ihn aus der Ferne betrachtend).
Ha — der gehöret mir, dem Frieden,
Ist von der Künste heil'gem Graal.
lttrieg (ebenso).
Lin strammer Herl — ist mir beschieden,Hann werden einst noch General.
Friede (zu Emil).
Du willst Dein Hünstlerziel ergründen.Ich Hab' Dein Selbstgespräch belauscht.Die Zweifel werden Lösung finden,
Mo meine stille Palme rauscht.