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V. Spitz u. V. Spatz (zugleich). Was — auf IhreDurchlaucht die Fürstin?
b. Spangenberg (sich vorsichtig umskhcnd). Auf IhreDurchlaucht die Fürstin.
t>. Spitz u. v. Spatz (zugleich). Und das könntenSie, Herr von Spangenberg?
V. Spangenberg- Nun — ich habe zwar auch zu-weilen so meine xetitss ins^irations — aber ich sprechejetzt vom Hofmarschall und der Oberhofmeisterin. Schonseit mehreren Tagen gehen sie dort (auf die Thür rechts zeigend)im Kabinet des Fürsten aus und ein — und Sr. Durch-laucht haben zwei Ohren wie ein gewöhnlicher Sterblicher.
— Wenn da an dem einen der Hofmarschall — an demandern die Oberhofmeisterin sitzt — ich müßte eine schwarz-blickende Cassandra sein, wenn ich so unsre Parthie bereitsfür verloren ansehen sollte!
3. Scene.
Die Vorigen. Der Fürst, der Hofmarschall, die Frau Ober-hofmeisterin (aus der Thüre rechts).
Fürst (zu den drei Kammerhcrrcu). Ah — meine Herren
— es ist mir lieb, daß Sie da sind. Warten Sie hierim Nebensalon — ich könnte Sie nöthig haben.
(Die drei Kaunncrhcrren ab durch die Thürc links.)
4. Scene.
Die Vorigen (ohne die Kammerherren).
Fürst (zur Oberhofmeisterin). Also Sie behaupten?
Oberhofm. Wie ich Ihnen schon zu sagen die Ehrehatte — es war vor drei Wochen am Geburtstage IhrerDurchlauchtigsten Gemahlin — als der in einen schwarzenMantel gehüllte Herr zwischen Tag und Dunkel das kleinerothe Köfferchen zu Ihrer Durchlaucht der Fürstin brachte— und er nahm seinen Weg durch die einsame Gallerie,die aus dem Schloßpark in die Gemächer der Fürstin führt.