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Fürstin Dorothea : Zeit- und Charakterbild in zwei Aufzügen
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v. Spitz. Und ist noch nicht trocken hinter den Ohren.V' Spatz- Ich halt's hier nicht aus, Herr von Spitz,p. Spitz. Ich auch nicht, Herr von Spatz.

V. Spatz. Ich kenne einen einfältigen, reichen Land-junker, der einen Reisegesellschafter nach Venedig sucht.

V. Spitz. Und ich kenne eine einfältige, reiche Wittwe,die einen Mann sucht.

2. Zcrne.

Die Vorigen, von Spangenberg, (der unbemerkt eingetreten

und den letzteren Theil der Unterhaltung gehört hat».

v- Spangenberg, M688itzurs noch ist es

nicht Zeit für die vo^ngs nach Venedig und für die vovagenach Arcadien. ^

V. Spitz. Meinen Sie denn, ich sollte mich hier alleMorgen pudern lassen, um vom Fürsten und der Fürstinkeines Blickes gewürdigt zu werden?

V- Spatz. Und meinen Sie, ich sollte hier meineesearxins in Salons verschleißen, die so leer sind, wie esbald unsre Taschen sein werden?

p. Spangenberg, ^ttsaäee Mö88iour8 es könnteplötzlich ein obangement cko äeeoration eintreten, an dasNiemand gedacht hat am wenigsten unsre allergnädigsteFürstin.

V. Spitz. Ein eimnMmsnt cks äseoration?

p. Spatz. Ich glaube eher ein obanKemsut cke psr-sonnagks.

p. Spangenberg. O es giebt feine Köpfe hierbei Hofe.

v. Spitz (achselzuckend). Was nutzt ein feiner Kopfin Fürstlicher Ungnade?

v. Spatz (ebenso). Weit besser ein Dummkopf inFürstlicher Gnade.

v. Spangenberg. bl688>6ni-8 Sie wollen gsntilInunmes cka In oour sein? Ist es doch gerade unsereKunst, die Stöße der Fürstlichen Ungnade zu pariren undauf den zurückzulcnken, der sie veranlaßt hat.