Druckschrift 
Andreas und die Versuchung : Festspiel in drei Scenen zum 29. September 1895
Entstehung
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Auch Du bist der nur, der Du bist.

Und bist es stets geblieben.

Mit eignem Aug' hast Du geschaut,

Mit eignem Herz empfunden,

Drum war Natur und ich vertrautDir stets in allen Stunden.

Dein Aug' sah draußen die Natur,

Mich fühlt'st Du drinnen leise.

Und, folgend unser beider Spur.

Bliebst Du im eignen Gleise.

Auf Deinen Bildern wogt die See,

Das Mühlrad schäumt und rauschet,

Dein Geist von meiner stillen Höh'

Der Schwester Merk belauschet.

Und wenn die Zeit vorübertriebAn Dir jetzt achtzig Lenze,

Mein ew'ger Lenz in Dir verblieb,Kennt nicht des Alters Grenze.

Mtt manchem Kranz hat manches LandGekrönt Dich schon im Leben,

Laß jetzt der Kunst geweihte HandDir auch hier diesen geben.

(Sie setzt ihm den Kranz auf, der Vorhang fällt.)

Ende.