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Andreas und die Versuchung : Festspiel in drei Scenen zum 29. September 1895
Entstehung
Seite
15
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älRode (entrüstet).

Andreas, welch ein kränkend Wortlsab' ich da müssen hören,

Beleidigt geh' ich von Dir fortUnd werd' nie wiederkehren!

(Mode entrüstet ab.)

Andreas (allein).

Ls sollt' mich nicht wundern, wenn die noch einhalb Dutzend Mal wiederkäme und jedesmal anders an-gezogen und jedesmal mit einem andern Geruch. Dasnächste Mal riecht sie vielleicht nach eau äe vamckuliaber jetzt ich will das lenster doch etwas aus machen.(Lr öffnet das Lenster.)

Genius der Lunst (eintretend).

Andreas!

Andreas.

(Lür sich) Um Gottes willen da ist sie schon wieder und nochmals anders angezogen. (Laut) Liebes Zräulein,Sie sind ja erst eben sortgegangen und ich muß jetztarbeiten.

Genius.

Andreas, die hier fort sich schlich,

Beleidigt bis zum Tode

Schau' mich doch an das war nicht ich,

Das war der DämonMode!"

Andreas (sie betrachtend).

Ja das ist wahr. Du siehst anders aus, als dievon eben. Dein Auge ist offen und klar, Dein Gewandeinfach und ungesucht. Dein Wort klingt natürlich. Mansieht's. Du spielst keine Rolle, Du bist, wer Du bist.

Genius-

Dies Wort das Lob, das schönste, ist,

Ich kann Vergeltung üben,is